Samstag, 28. November 2015

Philosophische Neuerscheinungen bei "Matthes & Seitz Berlin"

»Nicht im Wahnsinn drückt sich fehlendes Denkvermögen aus, sondern im Denken, das seinen Wahnsinn verkennt, indem es sich vernünftig nennt.«
Marcus Steinweg, Evidenzterror




Marcus Steinweg: Inkonsistenzen

Philosophie ist Inkonsistenzerfahrung. Marcus Steinweg unternimmt den Versuch, diese These nachdenkbar in Form zu bringen, seine Stichwort-Collage aus 130 Kurztexten entreißt das Denken der Illusion von Stabilität und Notwendigkeit.

ISBN: 978-3-95757-034-5



Marcus Steinweg: Evidenzterror

Marcus Steinwegs Denken widersetzt sich dem Zwang der Evidenz. Seine Stichwörter zu Kunst und Alltag, Philosophie und Physiognomie entfalten »das notwendige Maß an Leichtigkeit, um im Unbestimmten wie in einem namenlosen Paradies zu treiben«.


ISBN: 978-3-95757-157-1


Aus dem Französischen von Ulrich Kunzmann, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Richard Schroetter

Mit seinen verträumten Klavierstücken komponierte Erik Satie scheinbar die ideale Begleitmusik für romantische Paris-Klischees. In seinem Essay zeigt Vladimir Jankélévitch, dass Saties Musik jedoch nicht die Verzauberung, sondern die Ernüchterung im Sinn hat.


ISBN: 978-3-88221-670-7





Alle Lebensbereiche werden derzeit einer umfassenden Digitalisierung unterzogen und verändern damit ihren Seinsstatus. »Alles und Nichts« sondiert, welche Verheißungen und welchen Schrecken diese Veränderung mit sich bringt, und wie sie auf Weltsicht und Gesellschaft einwirkt.

ISBN: 978-3-95757-096-3


 



Ob als Geschmeide, Grabbeigabe oder Insignie: Seit Jahrtausenden machen wir Schmuck. Doch was macht er mit uns? Pravu Mazumdar zeigt, in welches Netz von Macht und Selbstaufwertung wir uns begeben, wenn wir uns mit Metallen und Mineralien behängen.

ISBN: 978-3-95757-027-7


Jean Bollack: Mallarmé
Herausgegeben, aus dem Französischen übersetzt und mit einem Nachwort von Tim Trzaskalik

Jean Bollacks Schriften zu Mallarmé stellen einen Dichter vor, der »schärfer ist, als man ihn liest«. Und je »radikaler« er sich zeigt, umso besser wird verständlich, wie Mallarmé seine Verse geschrieben hat und worin seine Revolution der poetischen Sprache bestand.


ISBN: 978-3-95757-159-5